Der Pygmalion-Effekt

Der Pygmalion-Effekt nach Robert Rosenthal

Der Rosenthal-Effekt und die große Wirkung dieses positiven Erwartungseffekts

Der Pygmalion-Effekt (auch Rosenthal-Effekt genannt) nach dem amerikanischen Psychologen Robert Rosenthal besagt, dass sich die positiven Erwartungen auch tatsächlich auf die Leistungen und Entwicklungen der anderen Person auswirken. Lobt beispielsweise eine Person eine andere Person für ihre Einsatzbereitschaft weit über das normale Maß hinaus, wird diese Person dadurch motiviert, diesem Werturteil gerecht zu werden. Es handelt sich dabei um eine sich selbst erfüllende Prophezeiung. Hierzu gibt es auch einige Studien an Schulen, bei denen die Leistungen der Schüler tatsächlich merklich besser wurden, wenn die Lehrer eine bessere Meinung von den Schülern hatten. Wichtig ist, dass Lob aufrichtig und nicht manipulativ eingesetzt wird.

Der positive Erwartungseffekt beeinflusst unbewusst das gewünschte Ergebnis. Fazit: Wir können die Leistung, das Verhalten und die Potenziale anderer mit der Kraft unserer positiven Überzeugungen verbessern. Der umgekehrte Effekt ist auch möglich: Wenn wir beispielsweise die Leistung eines Mitarbeiters kritikbedürftig finden, wird dieser kaum unseren Erwartungen entsprechen. Wenn wir jedoch an gute Leistungen eines Mitarbeiters glauben, richten wir diese Person auf Erfolg aus und erleichtern es ihr, unsere Erwartungen zu übertreffen.

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