Psycho-Physiognomik

Psycho-Physiognomik

Die Wissenschaft des Gesichtslesens

Mit dem SpeedProfiling-System können wir Verhalten, Täuschung, die Grundbedürfnisse, Ängste, die ideale Umgebung, Schwächen und Potenziale sowie die richtige Ansprache und Informationsverarbeitung schnell und treffsicher erkennen. Daraus ableiten lassen sich zahlreiche Aussagen zu Persönlichkeit, Charakter, Verhalten und zukünftiger Veränderung.

Um die Persönlichkeit selbst und den Charakter eines Menschen auf den ersten Blick erkennen zu können, gibt es die wundervolle Kunst des Gesichtslesens. Bereits vor einigen tausend Jahren wurde das Gesichtslesen in China praktiziert, das dort Siang Mien genannt wird. Das Gesichtslesen – im Englischen Facereading genannt – wurde über die vergangenen Jahrtausende stetig weiterentwickelt, u.a. Paracelsus, Caspar Lavater und Carl Huter prägten die moderne Psycho-Physiognomik, wie die Kunst des Gesichtslesens im Westen genannt wird. Die Psycho-Physiognomik beschreibt die Fähigkeit, einen Menschen anhand von Gesichtsmerkmalen treffsicher zu charakterisieren. Die Psycho-Physiognomie ist also die Wissenschaft der menschlichen Gesichtszüge. Ein Teilbereich der Psycho-Physiognomik ist die Patho-Physiognomik, die Lehre der organ- und funktionsspezifischen Krankheitszeichen im Gesicht. Hippokrates von Kos gilt als Begründer der wissenschaftlichen Medizin und wichtiger Vordenker der Patho-Physiognomik. Viele moderne Erkenntnisse der Krankheitszeichen im Gesicht gehen auf den Italiener Natale Ferronato zurück. Die Patho-Physiognomik wird auch Antlitzdiagnostik genannt.

Gesichter lesen

Das systematische Lesen und Deuten des Gesichts ist schon sehr alt. Bereits Sokrates und sein Schüler Platon besaßen Kenntnisse über die Psycho-Physiognomik. Hinweise finden sich auch im alten Testament, beim griechischen Philosophen Aristoteles, in Indien und der Traditionelle Chinesischen Medizin TCM usw. In der westlichen Welt bekannt wurde die Lehre des Gesichtslesens durch Caspar Lavater (1741 – 1801). Die Theorien von Lavatar wurden von vielen öffentlich diskutiert und unterstützt, darunter auch von Friedrich Schiller (1759 – 1805) und Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832). In Goethes Faust heißt es beispielsweise „Nichts ist drinnen, nichts ist draußen, denn was innen ist, das ist auch außen.“ Auch der deutsche Philosoph, Autor und Hochschullehrer Arthur Schopenhauer (1788 – 1860) beschäftigte sich intensiv mit der Lehre der Psycho-Physiognomik.

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Gesichtsanalyse – Was man mit Face Reading aus dem Gesicht lesen kann

Auf den Arbeiten von Caspar Lavater aufbauend entwickelte dann der renommierte Schweizer Psychologe Carl Huter (1861 – 1912) die Menschenkunde in der Form, wie sie noch in der Psycho-Physiognomik gelehrt wird. Modernere Methoden lösen die teils etwas starre, komplizierte und mitunter fehlerhafte Lehre auf bzw. erweitern die Ansichten Carl Huters.

Die Psycho-Physiognomik war keinesfalls unumstritten. Einerseits liegt das daran, dass die verwandte „Phrenologie“ im Dritten Reich höchst missbräuchlich und falsch angewandt wurde, andererseits da die Psycho-Physiognomik lange Zeit auf keiner wissenschaftlichen Basis beruhte. Ursprünglich als reine Erfahrungswissenschaft und oftmals als Wahrsagerei und Hokuspokus abgetan, gibt es nun immer mehr wissenschaftliche Beweise für die Richtigkeit dieser Lehre. Allein die Stanford University, Harvard University, University of Toronto, Brock University, Tufts University, New York University sowie der National Geographic, um nur einige zu nennen, haben wissenschaftliche Untersuchungen zu der Frage durchgeführt, ob anhand des Gesichts Aussagen über Persönlichkeit, Gefühlszustand und Gesundheit getroffen werden kann. In allen Fällen konnte dies wissenschaftlich bestätigt werden. Ebenso gab es Nachweise, dass Aussagen über gleichgeschlechtliche Präferenzen anhand von Gesichtsmerkmalen getroffen werden können.

Unsere Organe sind über Nervenbahnen mit dem Gesicht (Nervus facialis) verbunden. Wir haben 43 Muskeln im Gesicht. Der Homo sapiens entstand vor über 300.000 Jahren, die Sprache selbst hat sich jedoch erst vor etwas mehr als 30.000 Jahren entwickelt. Es war erst die Sprache des Gesichts, mit dem sich die Menschen verständigten. Der Mensch zeigte also von seinen frühsten Ursprüngen an Gefühlszustände, Warnungen und Charakterzüge anhand seines Gesichts. Anhand der Gesichter, der Mimik und nonverbalen Kommunikation konnten unsere Vorfahren unterscheiden, ob unser Gegenüber Freund oder Feind ist. Es war auch die nonverbale Kommunikation und vorallem die Geischtsausdrücke, mit denen wir seit jeher andere Menschen vor Gefahren gewarnt haben. Früher konnten die Menschen die Gesichter und deren Bedeutung intuitiv erkennen, verstehen und richtig interpretieren. Diese Fähigkeit ist leider weitestgehend abhanden gekommen.

„Man sieht oft etwas hundert Mal, tausend Mal, ehe man es zum ­allerersten Mal wirklich sieht“, schrieb schon Christian Morgenstern.

FaceProfiling – Gesichtsleser werden

Auf Basis der Psycho-Physiognomik, jahrelangen Forschungen, Tests und Weiterentwicklungen ist das sehr pragmatisch anwendbare FaceProfiling System entstanden. Das Erlernen des FaceProfilings ist eine perfekte Fortsetzung zum SpeedProfiling. Die Kombination beider Systeme macht jeden zum unschlagbaren Menschenkenner – in wenigen Sekunden können so komplexe Persönlichkeitsstrukturen und Verhaltenstendenzen, Stärken, Schwächen, verborgene Potenziale, Muster und Motive treffsicher erkannt werden. Mit dem FaceProfiling findet das genaue Gegenteil von Schubladendenken und pauschaler, stereotyper Verurteilung statt und dient dem echten, aufrichten und respektvollen Erkennen einer Person. Das FaceProfiling System kann nur exklusiv auf profiling.me erlernt werden. Nähere Infos folgen in Kürze oder unter support@profiling.me!