Netzwerken, auch als Networking oder Networken bezeichnet, beschreibt den Aufbau und die Pflege des eigenen Kontaktnetzwerks. Effektives Networking ist dabei mehr als nur Visitenkarten austauschen oder Kontakte auf Social Media sammeln. Es geht darum, sinnvolle Beziehungen aufzubauen, die auf echtem Interesse und gegenseitigem Nutzen beruhen.

Wichtig ist herauszufinden, welcher Netzwerktyp du bist. Denn nur auf Basis deines Persönlichkeitstyps gelingt eine freudvolle, erfolgreiche und authentischer Aufbau deines Netzwerks.

Business Networking: Netzwerken lernen

Erfolgreiches Networking ist eine Kunst, die eine sorgfältige Vorbereitung, geschickte Interaktion während des Events und eine nachhaltige Pflege der Kontakte erfordert. Hier sind einige wesentliche Tipps, die dir dabei helfen können:

Vor dem Event ist es entscheidend, klare Ziele für dein Networking festzulegen. Frage dich, was du durch diese Veranstaltung erreichen möchtest. Recherchiere die Veranstaltung oder Plattform im Voraus, um Informationen über die Teilnehmer und die behandelten Themen zu erhalten. Bereite eine überzeugende „Elevator Pitch“ vor, um dich und deine Ziele kurz und prägnant vorstellen zu können. Vergiss nicht, Visitenkarten und ein Notizmöglichkeit mitzubringen, um wichtige Details festzuhalten.

Während des Events ist eine offene und freundliche Haltung entscheidend. Gehe aktiv auf andere Teilnehmer zu, starte Gespräche und stelle gute Fragen, die dein wahres Interesse am Gegenüber zeigen. Höre aufmerksam zu, merke dir wichtige Details und stelle follow-up Fragen, um eine tiefere Verbindung herzustellen. Finde gemeinsame Interessen, denn sie dienen als solide Grundlage für eine nachhaltige Vernetzung. Denke daran, dass Networking ein Geben und Nehmen ist – biete deine Unterstützung an, um Beziehungen zu stärken. Verfolge deine Kontakte aktiv, notiere dir relevante Informationen und vernetze dich online, zum Beispiel über Plattformen wie LinkedIn.

Nach dem Event ist der Follow-up entscheidend. Versende dankende Nachrichten an die Personen, mit denen du gesprochen hast, und knüpfe an die während des Events besprochenen Themen an. Vernetze dich online über Plattformen wie LinkedIn, um die Beziehung weiter zu vertiefen. Pflege deine Kontakte aktiv, bleib in regelmäßigem Austausch und teile relevante Informationen. Authentizität ist dabei von großer Bedeutung – sei du selbst und vermeide übermäßige Eigenwerbung. Konzentriere dich stattdessen auf den Austausch und den gegenseitigen Nutzen. Geduld ist ebenfalls entscheidend, denn Networking ist ein langfristiger Prozess. Nicht zuletzt, vergiss nicht, Spaß dabei zu haben! Networking sollte keine lästige Pflicht, sondern eine bereichernde Erfahrung sein.

„Wenn ich einen Grund nennen müsste, warum ich das Glück hatte, einigermaßen erfolgreich zu sein, dann ist es meine Gabe, wunderbare Menschen zusammenzubringen.“ – Richard Branson

Networking Tipps: Netzwerk aufbauen

Mit diesen Tipps kannst du dein Networking auf die nächste Stufe heben:

1. Zeige aufrichtiges Interesse an anderen

Stelle Fragen (wer fragt, der führt), stelle Blickkontakt her, höre aktiv zu, zeige echtes Interesse… Interesse ist für den anderen das schönste Kompliment. Sprich dein Gegenüber mit seinem Namen an bzw. merke dir den Namen nach der ersten Vorstellung. Um mit jemand anderen leicht ins Gespräch kommen zu können, eignet sich die CIQ-Formel. Die drei Buchstaben CIQ stehen für die englischen Wörter:
Compliment (ein Kompliment machen)
Introduction (Vorstellung – sich vorstellen)
Question (eine Frage stellen)

2. Geben und Nehmen

Überlege, wie du deinem Gegenüber helfen kannst, biete deine Unterstützung an, erwarte nicht immer etwas im Gegenzug. Der Zappos-Gründer Tony Hsieh schrieb: „Wenn Sie lernen, sich wirklich für eine neue Bekanntschaft zu interessieren, um eine Freundschaft mit dieser Person aufzubauen, statt zu versuchen, irgendetwas von ihr zu bekommen, dann passiert kurioserweise einige Zeit später fast immer etwas, wovon entweder Ihr Unternehmen oder Sie persönlich profitieren… Ich habe daher folgenden Rat für Sie: Statt im konventionellen geschäftlichen Sinn zu „netzwerken“, versuchen Sie lieber, mehr Freundschaften zu schließen und zu vertiefen, deren Sinn und Zweck in der Freundschaft selbst besteht“.

3. Sei offen

Triff neue Leute, probiere neue Dinge aus, verlasse deine Komfortzone. „Sei neugierig, nicht wertend“, sagte Walt Whitman.

4. Fokussiere dich

Setze dir klare Ziele für dein Networking, priorisiere die Kontakte, die für dich am relevantesten sind, investiere deine Zeit und Energie in die richtigen Beziehungen.

5. Verzicht auf Floskeln

Verzichte auf Floskeln beim Einstieg („Sie auch hier?“), sondern bereite einen fokussierten Gesprächseinstieg vor. Frage dich dabei nicht, was du möchtest, sondern was dein Gegenüber davon hat, dir Zeit und Aufmerksamkeit zu schenken.

6. Finde Gemeinsamkeiten

Mach auf echte Gemeinsamkeiten zwischen einem dir und deinem Gegenüber aufmerksam. Erzähle dabei ruhig auch etwas Persönliches, aber achte auf den Unterschied zwischen Persönlichem und Privatem und erzähle nicht direkt etwas Intimes.

7. Nonverbale Signale

Sei dir deiner Körpersprache und Mimik bewusst. Achte auf eine positive, offene und starke nonverbale Kommunikation.

8. Profiling

Nutze die geheimen Profiling-Techniken und gehöre zu den 5 Prozent der Welt, die dieses Wissen gezielt einsetzen können. Behandle andere nicht so, wie du behandelt werden möchtest, sondern wie sie behandelt werden wollen.

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