Asch Conformity Experiment

Asch Conformity Experiment

Das Konformitätsexperiment von Asch

Solomon Asch, polnisch-amerikanischer Gestaltpsychologe und Pionier der Sozialpsychologie, führte 1951 das Konformitätsexperiment von Asch durch. Hierbei untersuchte Asch die Einflussfaktoren von Gruppenzwang. Die Anwesenden Personen waren jeweils eingeweihte Teilnehmer des Experiments – bis auf eine Person, deren Verhalten untersucht werden sollte. Jeder Teilnehmer der Gruppe sollte nacheinander seine Einschätzung zur Lösung einer ganz simplen Aufgabe geben: Der Gruppe wird auf einer Graphik eine Linie gezeigt, daneben drei Vergleichslinien. Die Aufgabe der Gruppe bestand darin einzuschätzen, welche Linien gleich lang sind.

Die Personen, die in das Experiment eingeweiht wurden, gaben wie vereinbart einstimmig nacheinander alle eine falsche Antwort, trotz der Tatsache, dass das Ergebnis über jeden Zweifel erhaben eindeutig war. Das Interessante bei diesem Experiment war: Dreiviertel der Probanden passten sich bei etwa einem Drittel der Durchgänge trotz offensichtlicher Fehlentscheidung der Mehrheit an. 

Das Konformitätsexperiment von Asch wurde später in vielen Variationen wiederholt. Die zentrale Erkenntnis dieses Experiments: je größer die Gruppe ist, desto mehr Konformität wird erzeugt. 

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