Burnout Test

kostenfreien Burnout Test machen

Leiden Sie an einer Erschöpfungsdepression?

Machen Sie einen professionellen Burnout Test.

Burnout gehört zu einer der meist genannten Krankheiten unserer Zeit. Burnout wird auch Erschöpfungsdepression genant und ist eine Folge von zu viel Stress, Arbeit und negativen Gedanken. Mit einem Burnout Test können Sie eine erste Bestandsaufnahme machen und feststellen, wie erschöpft Sie sind. Natürlich ersetzt dies kein Gespräch beim Arzt oder einem Therapeuten. Aber ein Burnout Test kann ein erster, gutern Indikator sein.

Ein renommierter Burnout Test ist z.B. der kostenfreie Burnout- und Stress-Test (BST) von psychomeda.de, den Sie in wenigen Minuten online machen können.

Burnout-Zyklus – 12 Phasen zum Burnout

Zur besseren Einschätzung, ob man zu den Burnout-Gefährdeten gehört, haben Experten einen Burnout-Zyklus definiert und beschreiben darin 12 Phasen zum Burnout. Schätzen Sie sich vor einen professionellen Burnout Test selber ein, ob und wenn ja wo sich sich innerhalb des Burnout-Zyklus befinden.

1. Der Zwang sich zu beweisen
2. Verstärkter Einsatz
3. Subtile Vernachlässigung eigener Bedürfnisse
4. Verdrängung von Konflikten und Bedürfnissen
5. Umdeutung von Werten
6. Verstärkte Verleugnung auftretender Probleme
7. Rückzug
8. Beobachtbare Verhaltensänderung
9. Depersonalisation
10. Innere Leere
11. Depression
12. Völlige Burnout-Erschöpfung

Was ist Stress?

Was passiert bei Stress? In Stresssituationen werden die Überlebensinstinkte des Menschen geweckt, der Mensch reagiert mit den archaischen Notfallprogrammen Angriff, Flucht oder Starre. Der Anfang der Stressreaktion ist im Gehirn. Über die Sinnesorgane gehen Signale an die Mandelkerne und die Steuerzentrale unseres Nervensystems, den Hypothalamus. Blitzschnell werden Stresshormone im Gehirn produziert. Das Stresshormon ACTH gelangt über den Blutkreislauf in die Nebennierenrinde. Dieses schüttet das Stresshormon Cortisol aus. Parallel produziert ein spezialisiertes Nervensystem Adrenalin. Cortisol und Adrenalin treiben unter anderem den Blutdruck und Herzschlag in die Höhe. Um auf die bedrohliche Situation zu reagieren, schüttet die Leber Glukose aus, Energielieferant für die Nervenzellen.

Als Stress-Reaktion verbrauchen die Nervenzellen im Gehirn ca. 80% der gesamten Energiezufuhr. Da der Körper den Großteil seiner Energie in der Belastungssituation für das Gehirn benötigt, wird die Glukosezufuhr in die Muskeln eingeschränkt. In Belastungssituationen hat das Notprogramm mit der hohen Energieversorgung oberste Priorität, andere Körpervorgänge (z.B. Verdauung, Appetit, Schlaf, Lust auf Sex  etc.) erscheinen dem Körper in dieser Zeit als sekundär und werden stark reduziert oder gestoppt. Stress führt zu Anspannung von Muskeln und Anstieg von Herzschlag und Blutdruck. Die Gefäße werden enger, die Atmung schneller.

Durch die Ausschüttung von Adrenalin und Cortisol glaubt der Körper, viel geleistet zu haben, und verlangt durch ein starkes Hungergefühl nach Nahrung. Nach einem stressigen Tag kennen wir dies häufig in Form von viel Essen am Abend oder viel Schokolade zwischendurch.

Hält die Stresssituation über einen längeren Zeitraum an, hat dies gravierende Folgen: das System samt Energiereserven ist irgendwann entleert, der Körper schafft die Nachproduktion nicht mehr. Der sogenannte Neurostress ist nun in entsprechenden Werten für Adrenalin, Cortisol usw. messbar – in Burnout-Stufe 12 ist z.B. fast kein Cortisol mehr im Blut nachweisbar. Chronischer Stress bewirkt eine Anpassungsreaktion im Körper (allostatische Aktivierung), darunter eine Veränderung der Denkstrukturen (Wut und Ärger sind beispielsweise nicht mehr richtig kontrollierbar) sowie unserer Stoffwechselvorgänge.

Unser Stresssystem ist evolutionär geprägt, daher reagieren Frauen und Männer häufig unterschiedlich. Während Männer eher mit dem „Fight-or-Flight-Prinzip“ (Kämpfen oder Fliehen) auf Stress reagieren, führt Stress bei Frauen eher zu „tend and befriend“, also sich kümmern und Freunde machen. Frauen versuchen häufig Stress mit viel Schlaf auszugleichen. Aber vor allem haben Frauen bei Stress einen erhöhten Gesprächsbedarf: jede 2. Frau hat bei Stress und Belastung ein starkes Bedürfnis mit dem Partner zu sprechen. Dagegen hat Studien zufolge nur jeder 6. Mann Redebedarf bei Stress, Männer suchen eher Ausgleich durch Sport, Ablenkung, Verdrängung oder Entspannung beim Bierchen.

Dauerhaft ausbleibende Regeneration und richtiges Stressmanagement können zu körperlichen Symptomen und Krankheiten führen (z.B. Bauchschmerzen, Hörsturz, Rückenschmerzen), aber auch zu psychischen Erkrankungen wie z.B. Depressionen oder Angststörungen. Hellhörig werden sollte man z.B. bei grundlose Niedergeschlagenheit, Lustlostigkeit oder Ängstlichkeit; auf der körperlichen Ebene können dies z.B. Zuckungen im Gesicht, Herzstiche, Einschlafstörungen, chronische Müdigkeit, Magenschmerzen, Kopf- oder Kopfschmerzen etc. sein.

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